Linktippgeber: Hanno H. Endres
von Frank Schneider
Aus dem Inhalt:
"Jeder der im pflegerischen Bereich eines Altenheimes, Krankenhauses, einer psychiatrischen Einrichtung usw. einmal gearbeitet hat, ist wohl mit diesem Problem schon einmal konfrontiert worden. Ich habe mich diesem Thema im Jahre 1995 das erste mal intensiv zugewendet. Damals stellte sich für mich heraus, dass weniger die rechtlichen Grundlagen zur Fixierung in der Praxis fehlen (ethische und moralische Sichtweisen sollen hier kein Thema sein), sondern mehr die notwendige Dokumentation der Fixierung. Jedesmal zu dokumentieren, wenn man ein Bettgitter hochzieht oder den Arm nach dem Lagern fixiert, damit der Patient sich nicht den DK zieht, ist für viele eine lästige und, so wie ich meine, eine in der Praxis unzumutbare Belastung für das Pflegepersonal. Aus diesem Grunde versuchte ich mit der Hilfe von Formularen, den Dokumentationsaufwand zu minimieren. In diesen wurde zum einen eine Einwilligung des Patienten oder Betreuers gegeben, und zum anderen die Fixierung genau dokumentiert. Meine Bemühungen waren von mäßigem Erfolg gekrönt."
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