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Der PiCCO-Katheter - schon wieder ein neues technisches Spielzeug ?

Hier klicken, um den Linktipp 'Der PiCCO-Katheter - schon wieder ein neues technisches Spielzeug ?' aufzurufen Linktippgeber: Hanno H. Endres



Facharbeit im Rahmen der Weiterbildung von Eric Seiler von der Weiterbildungsstätte für Intensivpflege und Anästhesie am Universitätsklinikum Münster

PDF-Dokument (785 kb)

Aus der Einleitung:

"„PiCCO-Katheter? Äh, ja, kenne ich, der steht im Lager…“

„PiCCO? Darüber schreibst Du Deine Facharbeit? Das ist doch eh nur technische Spielerei, das braucht kein Mensch…“

So oder ähnlich klangen die ersten Kommentare auf meine Anfrage, wer denn von meinen Kollegen Kenntnisse über das PiCCO-System hat.

Weit verbreitet scheint dieses Monitoring System, was vom Anbieter „Pulsion“ als so „revolutionär“ angepriesen wird, in unserer Klinik (noch?) nicht zu sein… Und? Warum setzt es keiner ein? Viele der Pflegenden und Ärzte die ich, selbst unwissend, um Rat gefragt habe, hatten ebenfalls wenig Erfahrung und - vielleicht noch viel wichtiger - leider keine Schulung.

Das System bietet eine Vielzahl von Parametern, die unbekannt sind und eine Flut von Zahlen, die abschreckend und allzu theoretisch erscheinen. Scheinbar fehlende Therapiekonzepte und Interpretationshilfen erhöhen nicht gerade die Akzeptanz in der Praxis; weder bei Ärzten, noch aus pflegerischer Sicht. Ein deutliches Indiz dafür ist auch sicherlich in der Dokumentation wieder zu finden: Parameter des Systems werden sehr personenabhängig protokolliert; wir greifen lieber auf uns „bekannte“ Werte des hämodynamischen Monitoring (RR, ZVD, HZV, PAP) zurück. Hier fällt uns eine Interpretation verständlicherweise nicht so schwer, wie bei „unbekannteren“ Werten (z.B. GEDI, ELWI oder GEF).

Natürlich stellt sich hier auch die Frage vom ärztlichen und pflegerischen Aufgabenbereich.

Dies soll an dieser Stelle jedoch nicht diskutiert werden. Nur so viel: Wie in allen anderen Bereichen ist auch hier sicher das Miteinander das Entscheidende.

Diese Arbeit soll eine Übersicht über Möglichkeiten des hämodynamischen Monitoring anbieten. Die Entwicklung in allen medizin-technischen Bereichen schreitet so schnell voran, dass ein Hinterfragen der etablierten oder auch der neuen Methoden immer wieder notwendig wird. Ebenso gewinnt das hämodynamische Monitoring unter dem steigenden Kostendruck auch in den Intensivbereichen der Krankenhäuser zunehmend an Bedeutung, so dass nicht nur aus medizinisch-pflegerisch-humaner Sicht das Interesse an einem verbesserten Outcome besteht."

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Letzte Aktualisierung: 05.07.2008 Der Webcode dieser Seite lautet ZWAI_LTD_153

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