Linktippgeber: Hanno H. Endres
vorgestellt in intensiv 2003; 11: 205 - 297
Kongressberichte sind was Tolles: Selbst wenn man die Veranstaltung nicht besucht hat, ist man über die Geschehnisse im Bilde.
Aber auch wenn sie Inhalte aufgreifen können, eines vermögen sie nicht: Kongress-Feeling vermitteln!
Eine besondere Berichterstattung zur ihrer 109. Jahrestagung 2003 hat daher die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) unter http://www.dgim2003.de umgesetzt: Neben den Standardinformationen wie Terminen, Programm und den Abstracts hat die DGIM mit sehr großem Aufwand einen virtuellen Kongress geschaffen.
Und das geht so: Man zeichne den Vortrag auf Video auf, mache die dazugehörigen Präsentationen webtauglich und lasse beide Elemente synchronisiert abspielen.
Bereits 60 Onlinevorträge sind derzeit „live on tape” im virtuellen Kongress zu finden - dabei kann der Nutzer zwischen DSL- und Modem-/ISDN-Variante wählen.
Für die Wiedergabe des Videos bedient man sich des Windows Media Players, die „Dias” dazu werden JavaScript-gesteuert passgenau in einem großen Fenster daneben eingeblendet.
Aufgrund der großen Datenmenge ist natürlich ein wenig Wartezeit und Geduld mitzubringen, dafür wird der virtuelle Kongressteilnehmer mit dem Originalvortrag in Ton, Wort und Bild entschädigt und befindet sich „mittendrin”.
So kann man sich einfach zurücklehnen und den Worten des Referenten lauschen. Im Gegensatz zu den Liveteilnehmern besteht aber auch die Möglichkeit, zu einem beliebigen Kapitel innerhalb des Vortrags zu springen oder auch bei eher uninteressanten Teilen einfach vorzuspulen.
Ein tolles Konzept, das man sich für jede Fortbildung wünscht, durch den hohen technischen Aufwand dürfte ein virtueller Kongress aber wohl nur den wirklich großen Gesellschaften vorbehalten bleiben.
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